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Unsere Tipps zum Überwintern Ihrer Ducati PDF Drucken E-Mail

Unsere Überwinterungstipps für Ihre Ducati

 

1.  Motorrad waschen:

Schmutz zieht Feuchtigkeit an und erweist sich somit als ideale Brutstätte für jegliche Art von Korrosion. Deshalb steht als erstes eine gründliche Wäsche an. Am besten eine schonende Handwäsche mit warmem Wasser, Schwamm und einem geeignetem Reinigungsmittel (z.B. MOTUL Moto Wash). LINK

 

2. Öl wechseln:

Die Verbrennungsrückstände im Motoröl sind für die heutigen Motoren mit Gehäusen aus hochwertigen Aluminiumlegierungen eigentlich kein Problem mehr. Dennoch empfehlen wir den jährlich vorgeschriebenen Öl- und Filterwechsel vor dem Einwintern durchzuführen, um im Öl gebundene, aggressive Substanzen (wie z.B. Säuren) möglichst vollständig aus dem Motor zu entfernen, da diese Dichtungen angreifen könnten.

 

3. Batterie ausbauen:

Für eine Überwinterung der Maschine sollte die Batterie ausgebaut und trocken, kühl (aber frostfrei) gelagert werden. Alle Batterien (auch so genannte „wartungsfreie" MF-Batterien) müssen in regelmäßigen Abständen (einmal im Monat) mit einem geeigneten Ladegerät (Optimate 4) nachgeladen werden, um ihre volle Leistungsfähigkeit zu erhalten! Eine durch Selbstentladung tief entladene Batterie ist in den meisten Fällen dauerhaft geschädigt.

Bei Verwendung des Adapters, der mit zum Lieferumfang des Optimate 4 gehört, kann die Batterie im Fahrzeug verbleiben.

 

4. Frostschutz prüfen:

Steht die Maschine den Winter über draußen oder in ungeheizten Räumen, muss bei wassergekühlten Motoren auf sicheren Frostschutz geachtet werden. Ein ausreichender Frostschutz verhindert ein Einfrieren der Kühlflüssigkeit und dadurch verursachte Schäden an Kühlsystem und Motor. LINK

 

5. Tank Volltanken oder Leeren?

Kraftstofftanks aus Stahlblech sollten am besten komplett befüllt, Kunststoffbehälter hingegen sollten so weit wie möglich entleert werden.

Weiterhin empfiehlt es sich, einen Kraftstoffzusatz/-stabilisator (z.B. MOTUL Fuel System Cleaner LINK) dem Kraftstoff beizugeben. So lässt sich die Alterung des Benzins bei längerer Standzeit vermindern, bei der sich die zündfähigen Bestandteile des Kraftstoffs verflüchtigen und somit zu Startproblemen bei der Wiederinbetriebnahme führen können.

 

6. Schwimmerkammer leeren:

Der wichtigste Schritt beim Einwintern eines Motorrades ist das vollständige Entleeren der Vergaser-Schwimmerkammern. Bereits relativ kurze Standzeiten von zwei bis drei Monaten können Ablagerungen an den Düsen/-stöcken zur Folge haben, die im Frühjahr eine teure, weil arbeitsintensive Reinigung der Vergaser erforderlich machen können.

 

Bei Modellen mit Kraftstoff-Einspritzung entfällt dieser Arbeitsschritt.

 

7. Oberflächen konservieren:

Zur gründlichen Konservierung gehört auch die Reinigung und Pflege der verwinkelten und schlecht zugänglichen Ecken. Lackschäden sollten behoben und empfindliche Oberflächen sowie Lagerungen anschließend mit geeignetem Konservierungsmittel/-öl (z.B. MOTUL Wash & Wax bzw. Cleanfix Trockenshampoo LINK) oder Politur vor Korrosion geschützt werden.

 

8.Reifenluftdruck erhöhen:

Bei längerem Stehen kann etwas Luft aus dem Reifen entweichen. Deshalb sollte der Reifenluftdruck vorne wie hinten geringfügig (maximal um 0,5 bar) erhöht werden. Wer weder über einen Kompressor verfügt noch eine geeignete Luftpumpe mit Manometer besitzt, sollte dies beim letzten Tankstellenbesuch vor dem Abmelden/Überwintern nicht vergessen.

Auf jeden Fall muss der Reifenluftdruck vor der Wiederinbetriebnahme im Frühjahr geprüft bzw. gemäß der Angaben im Fahrerhandbuch korrekt eingestellt werden!!!

 

9. Motorrad aufbocken:

Es empfiehlt sich, die Reifen während der Standzeit komplett zu entlasten oder alternativ zumindest eine regelmäßige Lageänderung der Reifen durchzuführen, um einen Standschaden der Reifen zu vermeiden.

LINK

 

10. Kette reinigen und schmieren:

Die Kette mit Kettenreiniger LINK säubern (nicht mit aggressiven Lösungsmittel) und mit Kettenspray LINK satt einsprühen, damit die Kette nicht rostet.

 

11. Geschützt und trocken abstellen:

Das Fahrzeug sollte vor Frost, Nässe, Schmutz und anderen äußeren Einflüssen geschützt abgestellt werden. Der Stellplatz sollte also idealerweise trocken, sauber, sicher und frei von aggressiven, chemischen und korrosiven Substanzen oder Gasen sein. Wenn möglich die Räder entlasten. Eine atmungsaktive Stoffabdeckplane schützt vor Staub LINK.